Pixel-Familie
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Wie wir uns hinsetzten, ein Spiel als Familie zu machen — und aus Versehen ein anderes machten
Eines Tages kamen die Mädchen zu mir und fragten: «Papa, ist es schwer, Spiele zu machen?» Ich sagte selbstbewusst: «Es sollte nicht zu schwer sein. Wir können uns hinsetzen und ein einfaches Spiel zusammen machen.» So planten wir ein ganz anderes Spiel — familiär, kooperativ, offline, mit Physik, damit alles hüpft und wackelt.
Während die Kinder in der Schule waren, zwischen Aufträgen, Jobsuche und alten Gratisprojekten, dachte ich: «Wie macht man das eigentlich?» Ich baute einen rohen Prototyp als Aufwärmen. Abends zeigte ich ihn in der Küche und dachte, alle schauen und laufen weg. Stattdessen: «Oh, können wir das so? Lad es auf mein Handy! Ich auch! Warum bewegt es sich nicht? Ich will rot!» — und sie hingen zwei Stunden dran.
So entstand Living Color Pixels aus einer zufälligen Skizze. Das erste Koop-Spiel bauen wir auch weiter und hoffen, es bald zu zeigen. Das Wichtigste: Spiele als Familie zu machen macht Spaß. Auch wenn aus Versehen etwas Neues entsteht.
Am Tisch
Alex — Als die Mädchen fragten, ob Spiele machen schwer ist, sagte Papa selbstbewusst: «Es sollte nicht zu schwer sein.» Jetzt zahlt er mit schlaflosen Nächten, Server, Code und einer Ideenliste, die schneller wächst als sie schließt.
Marie — Mama hält die Atmosphäre, hilft Menschen, ernährt die Familie und schlägt manchmal Ideen vor, nach denen Papa den Laptop mit leichter Sorge öffnet. Sie sagte: «Probiere wenigstens ein kleines Banner.» Arisha war dagegen — und deshalb kann man das Banner abschalten.
Marisha — Marisha findet Bugs, lernt, testet und zeichnet Figuren mit dem Finger auf dem Handy. Ohne Stift. Ohne Tablet. Nur Bildschirm und Finger. Einmal zeichnete sie zwei Zauberer und sagte: «Jetzt soll das eine Welt sein, in der sie kämpfen.» Papa fragte: «Schaffst du das?» Sie sah ihn an. Papa gab auf.
Arisha — Arisha verlangt Schönheit, Farben und Einhörner im Industriemaßstab. Als Mama Werbung vorschlug, sagte Arisha: «NEIN, DAS STÖRT BEIM SPIELEN!» Ergebnis: ein kleines Banner, das man abschalten kann. Wenn ihr den Knopf im Menü gefunden habt — danke an Arisha.
Sasha — Sasha testet nicht nach Handbuch und schreibt keine Bug-Reports. Er drückt einfach alles und meldet fröhlich, wenn die Welt wieder unvorhersehbar wird. Liebt Spielzeugautos, besonders Baufahrzeuge: Bagger, Kipper und Pickups — weil man Würfel transportieren und abladen kann.
Lustige Momente
«Papa, ist es schwer, Spiele zu machen?»
Die gefährlichste Frage in unserer Familie. Hätte ich «ja, sehr schwer» gesagt, schliefe ich vielleicht ruhiger. Aber ich sagte: «Es sollte nicht zu schwer sein.» Jetzt haben wir zwei Spiele in Entwicklung, ein drittes geplant und Kinder, die wissen, dass man Papa überreden kann.
Wie wir lernten, dass Kinder die besten Tester sind
Wir gaben ihnen den Prototyp. In fünf Minuten fand Arisha einen Bug, den ich ansah und nicht sah. In zehn sagte Marisha: «Lass uns machen, dass es von selbst — naja, irgendwie lebt!» In fünfzehn drückte Sasha alles Mögliche und das Spiel stürzte ab. Alle waren glücklich. Auch ich, nachdem ich es repariert hatte.
Mama Sonnenschein und das kleine Banner
Mama ist unser Sonnenschein: ehrenamtlich, hilft Studenten und jungen Fachleuten. Aber selbst Sonnenschein hat manchmal listige Ideen — sie schlug vor, ein kleines Banner zu probieren. Arisha sagte: «Nein, es stört beim Spielen.» Wir hörten beide: das Banner ist klein und abschaltbar. Wenn ihr es seht — Mama hat es versucht. Wenn ihr es abgeschaltet habt — danke an Arisha. Wir lieben beide.
Sasha — Bauleiter
Er ist drei. Unter unseren Fenstern wird ein Haus gebaut, und jeden Morgen stellt Sasha seine Baufahrzeuge auf die Fensterbank, um die Arbeit genau zu beobachten. Manchmal kommentiert er. Wir wissen nicht, wo er es gelernt hat, aber er leitet die Baustelle mit fester Hand.
Was als Nächstes kommt
Wir entwickeln Living Color Pixels weiter und kehren auch zu jenem ersten Koop-Spiel zurück, mit dem alles begann.
Wir wollen kleine Familienprojekte ehrlich machen: ohne große Versprechen, ohne Druck und ohne Vollbild-Videos. Wenn euch dieser Ansatz anspricht, hilft Unterstützung uns, ruhiger weiterzumachen.
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Wenn ihr helfen möchtet
Wir bitten nicht, eine Firma, ein Startup oder ein lautes Versprechen zu unterstützen. Wir machen ein kleines Familienspiel: Papa codet, Mama hält die Wärme, die Kinder zerlegen ehrlich alles, was nicht lebendig genug ist.
Wenn diese Geschichte euch berührt, könnt ihr eine Münze in den Pixel-Fonds werfen. Sie geht an Server, Zeichentablet, ein Auto für den Bauleiter, Kaffee für nächtliche Fixes und Eis für die ganze Familie.
Werbung haben wir — ein kleines Banner unten, das man abschalten kann. Wir wollen euch nicht mit Vollbild-Videos quälen. Uns ist wichtiger, dass Spielen sich gut anfühlt und Unterstützung freiwillig und warm bleibt.
Danke, dass ihr bei uns seid
